Dienstag, 22. Juli 2008

Brandenburg

Nach dem Rückzug der Gletscher und damit auch des Schmelzwassers versandeten die Talfurchen und es bildete sch durch die Durchbrüche der Oder und der Elbe das heutige Flussnetz in Brandenburg. Den drei für die Mark bedeutenden Urstromtäler (Berlin-Warschauer, Baruther und Thorn-Eberswalder) standen stark gegliederte Hochflöächen gegenüber, so Barnim, Teltow, Zauche, Ruppiner und Lebuser Hochebene und einige weitere kleinere Moränenplatten. Dennoch blieben die Höhenunterschiede im ganzen gering, die grösste der märkischen Platten, der Barnim, der im Osten zum Oderbruch abfällt, erreicht lediglich 150 m über dem Meeresspiegel

Freitag, 4. Juli 2008

Spaltung von Deutschland

1949 wurde aus den Westzonen die Bundesrepublik Deutschland gebildet. Darauf entstand in der sowjetischen Zone die Deutsche Demokratische Republik. Beide deutsche Staaten erlangten in den 1950er Jahren Souveränität, jedoch blieben bis 1990 alliierte Vorbehaltsrechte bestehen. Die Bunserepublik wurde Mitglied des westlichen Miltärbündnisses NATO, die DDR Mitglied des Warschauer Paktes. Mit dem Bau der Mauer um West-Berlin und durch die DDR vollzog sich 1961 die Spaltung. Beide Staaten traten 1973 der UNO bei.

Mittwoch, 6. Februar 2008

Gambia

Wie bei anderen "Landnahmen" erfolgte auch in Gambia eine getrennte Entwicklung von Küste und Hinterland als Colony und Protectorate. Die Colony war durch die Entwicklung eines einheimischen Bürgertums charakterisiert, das seine Einkünfte aus Handel und Transport bezog. Seine Mitglieder waren christianisiert, nahmen sich britische Lebensweisen zum Vorbild und arbeiteten mit der kolonialverwaltung zusammen. Sie gründeten schulen und die besseren Familien schickten ihre Kinder zur Weiterbildung ins Ausland, meist nach Sierra Leone oder Ghana. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts zogen Händler und Handwerker der Wolof zu, die Moslems waren.

Dienstag, 5. Februar 2008

technorati

Technorati Profile

Benin

Die Lebensformen des kreolischen Bürgertums in den Küstenstädten von Benin veränderte sich während der Kolonialzeit deutlich. 1889 zählte diese Gemeinschaft etwa 500 mitglieder. Sie waren europäisiert, gebildet und sprachen Portugiesisch. Nur ein Teil von ihnen blieb auch im 20. Jahrhundert als Händler oder Transportunternehemer erfolgreich. Die meisten "Brasilianer" integrierten die Franzosen in die kolonale Gemeinschaft als Dolmetscher, Lehrer und Angestellte in Wirtschaft und Verwaltung. Die durch Verdrängung aus der Wirtschaft und den zumehmend rassistischen stil der kolonialen Gesellschaft frustrierten Kreolen sahen in dieser Zusammenarbeit eine Chance, verlorenen Boden wieder gut zu machen.

Mittwoch, 30. Januar 2008

Somalia

Zur Grossgruppe der Samal (Somal) gehören die Darod, Dir, Hawiye und Isaq. Ihre Mitglieder machen die Mehrheit der Bevölkerung in Somalia aus. Die Sab, bestehend aus den Digil und Rahanweyn sind in ihren Augen von "minderer Abstammung". Der Anteil der sesshaften Bevölkerung vergrösserte sich in Zusammenhang mit fremdem Einfluss. Einerseits gab es Handelsstädte und Handelsniederlassungen an der Küste, von denen einige, wie Zeila und Mogadishu, als arabisch-persische Gründungen schon sehr alt sind. Andererseits förderte die italienische kolonialmacht im Süden von Somalia den Ausbau einer modernen Landwirtschaft, deren Zentren einen Teil der einheimischen Bevölkerung banden.

Dienstag, 29. Januar 2008

Mali

Die Grenzen auf dem Gebiet des heutigen Mali wurden unter französischer Kolonialherrschaft mehrfach verschoben: 1932 kam ein Teil Obervoltas (dem heutigen Burkina Faso) dazu, der 1947 wieder abgetreten werden musste. 1944 verlor Mali rund 300.000 Quadratkilometer, die Mauretanien eingegliedert wurden. Diese Veränderungen zogen Grenzstreitigkeiten nach der Unabhängigkeit der beiden Länder nach sich. Mauretanien und Mali einigten sich auf diplomatischer Ebene. Zwischen Mali und Obervolta kam es dagegen im Jahr 1974 und wieder 1985 zu bewaffneten Konflikten.

Montag, 28. Januar 2008

Zentralafrikanische Republik

Wirtschaft

Im Vordergrund steht für die Bevölkerung die Subsistenzproduktion (Maniok, Mais, Hirse, Erdnüsse, Süsskartoffel). Exportkulturen (Baumwolle, Kaffee, Tabak) verloren wegen der staatlichen Misswirtschaft ihre Bedeutung. Auf dem Schwarzmarkt oder in Nachbarländern können bessere Preise erzielt werden.
Wichtigstes Bergbauprodukt: Diamanten (54 Prozent der Exporte), doch nur zwischen 20 und 50 Prozent der Produktion werden legal ausgeführt. Die Zentralafrikanische Republik weist zwar grosse Holzvorkommen auf, die Verwertung leidet aber vor allem unter Transportschwierigkeiten.

Donnerstag, 24. Januar 2008

Kongo

In der Landwirtschaft steht die Selbstversorgung im Vordergrund: Maniok, Bananen und Mais. ausgeführt werden u.a. Kaffee und Palmöl. Dominierend ist bei den Exporten allerdings der Bergbau: Kupfer, Zink, Kobalt, Diamanten und erdöl.
Kongo befindet sich seit Mitte der 70er Jahre in einer ständigen Krise, gekennzeichnet durch eine Inflation über 100 Prozent, hohe auslandsverschuldung und Preisverfall bei den mineralischen Rohstoffen. In Verbindung mit den schwankenden Bedingungen des Weltmarkts haben Korruption, Diebstahl am Staatsvermögen und schlechte Verwaltung das reiche Land in den Ruin geführt.
logo

Politik in Afrika

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Brandenburg
Nach dem Rückzug der Gletscher und damit auch...
skywalkerafrika - 22. Jul, 18:44
Spaltung von Deutschland
1949 wurde aus den Westzonen die Bundesrepublik Deutschland...
skywalkerafrika - 4. Jul, 09:55
Gambia
Wie bei anderen "Landnahmen" erfolgte auch in Gambia...
skywalkerafrika - 6. Feb, 17:12
technorati
Technorati Profile
skywalkerafrika - 5. Feb, 16:33
Benin
Die Lebensformen des kreolischen Bürgertums in...
skywalkerafrika - 5. Feb, 16:29

Suche

 

Status

Online seit 351 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 22. Jul, 18:44

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this page (with comments)

twoday.net AGB


Afrika
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren